Das amerikanische Energieministerium (DOE) hat über sein EVGrid Assist-Programm eine neue Sammlung von Diagrammen und Kennzahlen veröffentlicht, die zeigen, wie die wachsende Verbreitung von Elektrofahrzeugen die Stromnetze belastet. Das Programm richtet sich an Versorgungsunternehmen, Regulierungsbehörden und Industriepartner.
Die Daten zeigen, dass unkontrolliertes gleichzeitiges Laden in den Abendstunden Verteilernetze erheblich belasten kann — ein Problem, das auch in Deutschland und Österreich zunehmend diskutiert wird. Hier setzt die Bundesnetzagentur bereits auf variable Netzentgelte und § 14a EnWG, um steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wallboxen ins Lastmanagement einzubinden.
Intelligentes Laden, zeitvariable Tarife und Vehicle-to-Grid-Technologien (V2G) werden vom DOE als zentrale Lösungsansätze genannt. In Deutschland laufen bereits mehrere V2G-Pilotprojekte, unter anderem von Volkswagen und verschiedenen Stadtwerken, die zeigen, dass Elektroautos als mobile Stromspeicher fungieren können.
Mit steigenden E-Auto-Verkaufszahlen in der EU — trotz leichter Absatzdellen in einzelnen Märkten — wächst der Druck auf Netzbetreiber, vorausschauend zu investieren. Die EVGrid Assist-Daten des DOE liefern dabei eine wertvolle internationale Vergleichsbasis für europäische Planer.
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Quelle: EVGrid Assist: Charts and Figures - Department of Energy (.gov) - Google News — EV· Basiert auf der Quelle, KI-gestütztes Rewriting.
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